MadDogs empfangen die HSG Konstanz
Der Januar lief für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder mit dem Sieg beim EZ-Pokal sowie den Erfolgen gegen Würzburg und in Fürstenfeldbruck höchst erfolgreich. Nun kommt am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, mit der HSG Konstanz überraschenderweise ein Tabellennachbar in den Egelsee-Zwinger, der als Zweitligaabsteiger eigentlich zu den Favoriten auf die Aufstiegsplätze gerechnet wurde.
In der Münchner Vorstadt knüpften die Filder-Handballer zwar nicht ganz an die Leistung der Vorwoche gegen Würzburg an, dennoch konnten dank einer besseren zweiten Hälfte die Punkte mitgenommen werden. „In Fürstenfeldbruck muss man erstmal gewinnen, das war schon ein wichtiger Sieg für uns“, sagt MadDogs-Coach Daniel Brack im Rückblick zum Erfolg beim Tabellenschlusslicht. „Wir haben jetzt 21:13 Punkte, mit denen wir auch sehr gut leben können. Es ist sicherlich eine sehr gute Punkteausbeute zu diesem Zeitpunkt.“
Nun kommt die HSG Konstanz in den Egelsee-Zwinger, die mit 18:18 Punkten nur auf Platz acht direkt hinter dem TSV stehen und bei dem die MadDogs das Hinspiel gewonnen haben. „Konstanz ist tatsächlich muss man so sagen, hinter den Erwartungen zurückgeblieben, das macht sie aber aus meiner Sicht umso gefährlicher“, räumt Brack ein.
Vor Weihnachten gab der bisherige Trainer Vitor Baricelli aus persönlichen Gründen sei Amt ab und zu Beginn des neuen Jahres übernahm Ex-MadDogs-Coach Ralf Bader, der zuvor in Bietigheim, Großwallstadt und Kreuzlingen höherklassig trainiert hat. „Sie haben mit Ralf Bader jetzt einen neuen Kommandogeber, der sicherlich auch da seine eigene Idee in einbringen wird, und wer Ralf kennt, weiß, dass er ein sehr akribischer Arbeiter ist und da sicherlich alles reinhauen wird, um die Mannschaft erfolgreich zu machen.“
Trotz des bisher schwachen Saisonverlaufs gehört die HSG neben Würzburg zu den Teams, mit den besten Rahmenbedingungen der 3. Liga. „Es ist eine Mannschaft, die immer noch unter Profi-Bedingungen trainiert, die immer noch mit Topspieler ausgestattet ist, wenn ich dann Felix Sproß, Christos Erifopoulos, Maxim Piluto und Michel Stotz denke, dass sind einfach Topspieler auf dem Niveau in der 3. Liga und deswegen wird uns da eine sehr schwere Aufgabe erwarten“, hat der 44-Jährige analysiert. „Sie kommen über eine sehr kompakte Abwehr gut in den Gegenstoß, verfügen über eine hohe Eins-gegen-eins-Qualität und sind einfach ein gutes Team.“
Insgesamt stehen bislang acht Siegen, zwei Unentschieden und acht Niederlagen in den Statistiken der HSG. „Sie haben jetzt einige Niederlagen einstecken müssen, die wahrscheinlich auch nicht auf ihrem Zettel standen, und werden deswegen umso feuriger am Sonntag in Neuhausen auftreten und versuchen da wieder in die Erfolgspur zurückzukehren“, erwartet der Sportlehrer einen Gegner, der über 60 Minuten ans Limit gehen wird. „Sie sind so ein bisschen ein taumelnder Boxer und die sind für mich irgendwie am gefährlichsten und ich glaube schon, dass da doch was gehen kann, bei der HSG Konstanz.“
Personell muss er auf einen Spieler sicher verzichten, der in der Vorwoche trotz Oberschenkelverletzung spielen konnte. „Linus Schmid wird nicht spielen können am Sonntag, er wird ausfallen und demzufolge wird uns da eine ganz wichtige Stütze fehlen. Wie es bei den U19-Spielern aussieht, muss man sehen“, teilt der frühere Bundesligaspieler mit.


