MadDogs siegen in Fürstenfeldbruck mit 33:31
Eine Woche nach dem Überraschungscoup gegen Würzburg konnten die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder auch beim Tabellenletzten TuS Fürstenfeldbruck die zwei Punkte mitnehmen. Allerdings musste die Mannschaft von MadDogs-Coach Daniel Brack beim 33:31(14:16)-Auswärtssieg lange kämpfen, um sich in der zweiten Hälfte die Zähler zu verdienten. Weiter geht’s am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, im heimischen Egelsee-Zwinger gegen die HSG Konstanz.
„Wir haben eine bessere zweite Hälfte gespielt, in der ersten Hälfte war ich auch mit der Körpersprache nicht zufrieden und das hat sich in der zweiten Hälfte massiv verbessert. Wir sind viel besser ins Spiel gekommen, konnten bessere Akzente setzen, unser Zweikampfverhalten und auch unser Torhüterspiel wurde besser und so konnten wir einen nicht unverdienten Auswärtssieg einfahren. Wir haben noch einiges an Potenzial offen was wir verbessern können und so gehen wir die Trainingswoche an, damit wir am Sonntag gegen Konstanz ein gutes Ergebnis erzielen können“, äußert sich MadDogs-Coach Daniel Brack zum Auswärtssieg in Fürstenfeldbruck.
Beim Tabellenschlusslicht war für die Filder-Handballer ein Sieg Pflicht, dennoch kamen die Gastgeber besser ins Spiel und führte mit 2:0 (2.). Beim 3:3 (4.) hatten die MadDogs erstmals ausgeglichen und bis zum 4:4 (7.) konnte sich kein Team absetzen. In Unterzahl mussten die Gäste dann einen 1:3-Lauf hinnehmen, dennoch wurde wenig später aus einem 5:8 mit einem 4:0-Zwischenspurt ein 9:8 (15.). Nach dieser guten Phase schlug das Pendel jedoch wieder in Richtung der Gastgeber aus, die fünf torlose Minuten des TSV ausnutzen und beim 10:12 (21.) war der Rückstand wieder auf drei Treffer angewachsen. Doch innerhalb von 120 Sekunden war der 12:12-Gleichstand wieder hergestellt. Allerdings tat man sich anschließend erneut schwer mit dem Tore werfen und so ging es mit einem 14:16 in die Kabinen.
Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs gehörten dann den MadDogs, die sich in allen Bereichen verbessert zeigten, schnell zum 16:16 (33.) ausglichen und beim 20:19 (40.) erstmals seit dem 10:9 wieder vorne lagen. Auch eine Auszeit der Hausherren konnten den Lauf nicht unterbrechen und so wuchs der Vorsprung bis zum 22:19 an (42.). Nun hatte man die Partie im Griff und ließ die Gastgeber nur noch bis auf maximal zwei Tore herankommen. Die Vorentscheidung fiel dann zwischen der 53. und 55. Minute als aus einem 28:26 ein 31:26 wurde. In den letzten drei Minuten durften die Panther dann noch etwas Ergebniskosmetik zum 33:31-Endstand betreiben. Erwähnenswert war, dass Linus Schmid trotz seiner Oberschenkelverletzung auflaufen konnte und fünf Tore erzielte sowie, dass U19-Spieler Julian Hofer sein Drittligadebüt feierte und sich fast auch gleich mit seinem ersten Treffer belohnt hätte.
TuS Fürstenfeldbruck – TSV Neuhausen/Filder 31:33
TuS Fürstenfeldbruck: Allmendinger, Kussmaul; Gnan, Bernhard (7/4), Notz (4), Ruhwandl, Hlawatsch (10), Ehrlinger (1), Van de Maele, Pichler (1), Lühr (2), Günther (1), Auer (2), Elschner (3).
TSV Neuhausen/Filder: Prauß, Hamann; Hofer, J. Sprößig (3), M. Sprößig, Haag (3), Schmid (5), Reinhardt, Baumann (3), Sommer, Fischer (12/4), Sahin (2), Keppeler (2), Kosak (3).
Schiedsrichter: Müller/Schmidt/ (Weil der Stadt/Rutesheim).
Zuschauer: 220.
Zeitstrafen: Gnan, Ehrlinger (2), Elschner, Haag, Schmid, Fischer, Keppeler.
Siebenmeter: 6/4 Bernhard und Notz scheitern an Hamann, 6/4 Fischer scheitert zweimal an Allmendinger.


