Nothdurft: Sie und uns ins Tempo bekommen - MadDogs gastieren beim Tabellennachbarn TSG Haßloch

Nothdurft: Sie und uns ins Tempo bekommen - MadDogs gastieren beim Tabellennachbarn TSG Haßloch

Sechs Tage nach dem ersten Saisonsieg in Willstätt wartet auf die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder gleich das nächste Auswärtsspiel. Am Samstag, 29. September, 19.30 Uhr, geht’s zum 13. TSG Haßloch.

Im fünften Versuch hat es in der Ortenau endlich mit dem ersten Saisonerfolg für die Filder-Handballer gereicht, an der Situation hat sich aber nach Ansicht von TSV-Coach Eckardt Nothdurft nicht wirklich etwas geändert: „Wir haben den Sieg im Training nicht anders behandelt, als eine Niederlage. Es war eine kurzzeitige Stimmungsanhebung, aber wir haben nach wie vor 3:7 Punkte.“

Nicht besser ergeht es der TSG Haßloch, die mit 2:8 Zählern als 13. sogar noch schlechter dasteht als die zwölftplatzierten MadDogs. „Sie befinden sich momentan in einer Tabellenregion, in die sie nicht hingehören“, warnt der TSV-Kommandogeber vor den Pfälzern, „sie hatten sehr enge Ergebnisse und oft mit plus/minus eins.

Gegen Saarlouis (21:22), Rhein-Neckar-Löwen II (23:25) und Dansenberg (25:26) gab es hauchdünne Niederlagen, in Oppenweiler/Backnang (25:24) einen ebenso knappen Sieg. Nur in Horkheim gab es am Ende eine deutliche 22:29-Niederlage, nachdem es zur Pause noch ausgeglichen war.

„Sie wissen genau, was sie tun, sowohl offensiv als auch defensiv mit einer eingespielten 6:0-Formation“, weiß der Studienleiter, „sie werden klar sagen, dass sie jetzt einen Schritt in ihre Tabellenregion machen wollen und die Frage ist, ob wir sie in unserer Tabellenregion halten können.“

Die knappen Resultate und wenigen Treffer zeigen auch, dass die TSG eine starke Abwehr stellt. „Bislang hatten alle Schwierigkeiten, Tore zu werfen“, hat der 53-Jährige beobachtet, „wir müssen uns jedes Tor hart erarbeiten und schauen, ob wir sie und auch uns ins Tempo bekommen.“

Während die Nothdurft-Mannen mit 166 Gegentreffern nach wie vor die meisten zugelassen haben, stehen bei der TSG ganze 40 weniger. Auf der anderen Seiten hat der TSV 148 Mal eingenetzt, die Gastgeber lediglich 116. Während Haßloch bislang immer unter 30 Gegentoren blieb, gelang dies den Gästen nur gegen Kornwestheim und zuletzt in Willstätt.

„Wenn wir es schaffen, ein zweites Mal nacheinander unter 30 zugelassenen Treffern zu bleiben, erfüllen wir die Grundvoraussetzung, um in Haßloch etwas zu holen“, ist sich Nothdurft im Klaren darüber, dass eine stabile Defensive eine entscheidende Rolle spielen wird, „gut wäre es, wenn es möglichst lange Unentschieden steht.“

Auch wenn die Partie in Willstätt bis auf eine Disqualifikation gegen die Gastgeber größtenteils fair verlief, gab es doch einige Blessuren auf Seiten der MadDogs. „Es gab ein paar Beulen, die dürften aber bis Samstag ausgestanden sein, ist der TSV-Coach optimistisch, aus dem Vollen schöpfen zu können.

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