1956 – Der Leistungshandball entsteht

1956 – Der Leistungshandball entsteht

Geschichtsjahr: 1956

In den 50er Jahren begann man – neben dem dominierenden Feldhandball – feste Formen für den Hallenhandball zu finden. Diese Spiele wurden zunächst in Halle 6 auf dem Killesberg ausgetragen. Es wurden erstmals Leistungsklassen dafür ausgeschrieben. In diesem Jahr qualifizierte sich Neuhausen immerhin für die II. Division, zum damaligen Zeitpunkt die dritthöchste Klasse im württembergischen Handball.

Nach Fertigstellung der Schelztorhalle in Esslingen 1956 wurden die Teilnahme in der 1./2. oder 3.Division in Qualifikationsrunden (Staffeln) ausgespielt.

Unser Handball-Experte aus dieser Zeit, Wolfgang Preisse, hat uns hierzu folgende interessante Info übermittelt:

In jeder Quali-Staffel spielten Mannschaften aus den Feldhandball-Ligen Verbandsliga, Landesliga, Bezirksliga, Kreisliga 1 und Kreisliga 2. Es wurde in mehreren Qualistaffeln gespielt. Am Ende der Quali war der Tabellen 1. und 2. für die 1. Division, der 3. und 4. für die 2. Division und 5. Und 6. für die 3. Division qualifiziert. Danach wurde im Bezirk Esslingen/ Teck in diesen drei Klassen gespielt. An einem Spieltag hatte jede Mannschaft 2 Spiele. Die Spielzeit betrug 2 x 15 Minuten. Es gab Auf-und Absteiger.
Die Mannschaft, die in der 1. Division, am Ende der Runde den 1. Platz belegte war Bezirksmeister und spielte, gegen die anderen Bezirksmeister aus Württemberg um den Aufstieg in die Württembergische Hallenliga.
Die Württembergische Hallenliga war damals die oberste Spielklasse. Die Mannschaft die am Ende den 1. Platz belegte war Württembergischer Meister und spielte um die Deutsche Meisterschaft.
Der Deutsche Meister spielte im Europa Pokal.

Das Sportjahr 1956

(Quelle: Wikipedia)

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