MadDogs unterliegen beim TSB Heilbronn-Horkheim mit 33:38
Dass es in der Horkheimer Stauwehrhalle schwer würde, wusste man bei den Drittliga-Handballern des TSV Neuhausen/Filder aus der Vergangenheit. Leider konnte man von dieser Erfahrung nicht profitieren und musste sich bei den Hunters mit 33:38 (17:17) geschlagen geben. Weiter geht’s am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr, im heimischen Egelsee-Zwinger gegen die Wölfe Würzburg.
„In der ersten Hälfte sind wir kontinuierlich ein, zwei Tore vorne gelegen. Ich denke, wir haben auch vorne uns wirklich sehr gute Chancen herausgearbeitet und haben das wirklich im Angriff wirklich sehr gut gelöst, vor allem in der ersten Hälfte und auch noch in Teilen der zweiten Hälfte. In der zweiten Hälfte hatten wir dann so ein bisschen eine Schwächephase zwischen der 40. und 45. Minute, wo wir dann in Unterzahl geraten sind und aufgrund dieser Zeitstrafe, nicht mehr ins Spiel zurückgefunden haben. Ich bin dennoch mit der Einstellung und der Einsatzbereitschaft meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir müssen schauen, dass wir an den Baustellen, die wir haben, weiterarbeiten. Wir sind ein sehr junges Team und müssen weiter die Entwicklung im Fokus halten und ich glaube, dass wir da weiterhin auf dem richtigen Weg sind, auch wenn jetzt in den nächsten Wochen wirklich schwere Gegner auf uns zukommen und wir da aber weitermachen müssen, an dem, was uns als Team auszeichnet“, kann MadDogs-Coach Daniel Brack seiner Truppe trotz der Niederlage keinen Vorwurf machen.
Die Filder-Handballer kamen gut ins Spiel und legten bis zum 4:4 (7.) immer wieder einen Treffer vor. Nach einem Doppelpack waren es erstmals zwei Tore, die aber Ex-Bundesligaspieler Andreas Schröder im Alleingang ausglich. Davon ließen sich die MadDogs aber nicht aus dem Konzept bringen und kamen über 9:7 (13.) auf 11:8 (15.). Bis zum 14:11 (21.) konnten die Gäste den Vorsprung halten, danach zog der TSB mit einem 3:0-Lauf wieder gleich (26.). In der Folge setzte sich der TSV erneut ab, allerdings konnte der TSB quasi mit der Pausensirene das 17:17-Unentschieden mit in die Kabine nehmen.
Nach dem Seitenwechsel markierten wieder die Brack-Mannen den ersten Treffer, kurz darauf waren die Hausherren beim 18:19 (33.) das allererste Mal überhaupt vorne. Danach wechselte die Führung hin und her, bis die MadDogs eine Zeitstrafe erhielten. Diese nutzten die Hunters zu drei Toren nacheinander und im Anschluss an eine weitere Hinausstellung hieß es auf einmal 24:30 (49.). Damit war die Vorentscheidung quasi gefallen, denn die Gäste mobilisierten zwar nochmals alle Kräfte, jedoch konnte nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand nur noch zum 33:38-Endstand verkürzt werden.
TSB Heilbronn-Horkheim – TSV Neuhausen/Filder 38:33
TSB Heilbronn-Horkheim: Bitz, Kanters; Distel (1), Bischoff (2), Straub, Roth (10), Urban (3), Rebmann, Matusik (1), Poltifka (8), Glaser, Herrmann (2/2), Schröder (7), Dück (4).
TSV Neuhausen/Filder: Prauß, Pol; Allgaier, J. Sprößig (3), Huss (2), M. Sprößig (2), La. Schmid (2), Haag (5), Usatiuc (4), Reinhardt, Baumann (3), Fischer (4/3), Neumaier (1), Kosak (7).
Schiedsrichter: Schmidt/Müller (SV Leonberg/Eltingen).
Zuschauer: 330.
Zeitstrafen: Bischoff, Matusik (2), Polifka, Haag, Usatiuc, Kosak.
Siebenmeter: 2/2, 3/3.
