MadDogs gastieren beim TSB Heilbronn-Horkheim
Am vergangenen Freitag hat es die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder erstmals erwischt. Nun stehen die schweren Aufgaben gegen die Spitzenmannschaften der Liga an. Am Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr, wartet die Herausforderung beim TSB Heilbronn-Horkheim in der Stauwehrhalle auf die Mannen von MadDogs-Coach Daniel Brack.
Im Derby gegen den HBW Balingen-Weilstetten II gab es vor einer Woche erstmals keine Punkte in dieser Saison, weil in den entscheidenden Momenten das Pendel auf die Seite der Jung-Gallier ausschlug. „An dem Tag sind ein paar Sachen gegen uns gelaufen, vor allem ein Stück weit das Thema Matchglück“, sagt Brack im Rückblick. „Ich denke aber auch, dass so etwas wie das Rückzugsverhalten sicherlich noch zu verbessern ist. Daran werden wir arbeiten, daran haben wir diese Woche schon gearbeitet und jetzt schauen, dass wir das weiter fortführen.“
Nun geht’s zum Tabellensiebten TSB Heilbronn-Horkheim, der aber auch schon anspruchsvolle Partien zu absolvieren hatte. „Horkheim ist schon ein absolutes Topteam, das letztes Jahr Zweiter wurde und sogar für die Aufstiegsrunde hätte melden können“, weiß der TSV-Kommandogeber.
Die Hunters sind eingespielt und haben vor der Saison lediglich Ex-MadDog Florian Distel und Nick Bischoff vom VfL Waiblingen dazubekommen und drei Spieler abgegeben. „Sie sind unverändert zusammengeblieben und konnten den Kader zusammenhalten. Sind jetzt ein bisschen schwerer in die Runde gekommen und trotzdem wissen wir da um die Schwere der Aufgabe.“
Wie schwierig es ist, beim TSB zu bestehen, wissen die Filder-Handballer aus der Vergangenheit. Lediglich einmal in den vergangenen Jahren konnten die Punkte entführt werden. „Die Stauwehrhalle ist immer ein schweres Pflaster, um erfolgreich zu sein, und ich würde sie wieder unter den Topmannschaften der 3. Liga Süd einordnen“, ist der 45-Jährige überzeugt, dass die Hausherren am Ende der Saison wieder auf den vorderen Plätzen einlaufen werden.
Um eine Chance zu haben, müssen seine Jungs an die vorherigen Auftritte anknüpfen und sich im einen oder anderen Bereich steigern. „Für uns geht es darum, in Horkheim eine gute Leistung, eine gute Performance abzuliefern und unsere Tugenden wie Einsatzbereitschaft und Tempospiel zum Tragen zu bringen“, gibt der Sportlehrer die Marschroute vor.
Personell gibt es das eine oder andere Fragezeichen. „Demzufolge ist es für uns keine leichte Aufgabe und wir müssen so ein bisschen schauen, wie wir mit ein paar angeschlagenen Spielern umgehen“, berichtet Daniel Brack. „Laurin Huss und Lukas Fischer sind die Woche über ausgefallen ist, Simon Neumaier hat sich krankgemeldet und jetzt müssen wir so ein bisschen schauen, wie das die nächsten Tage läuft. Es geht auch so ein bisschen eine kleine Krankheitswelle um, das darf man auch nicht ganz vergessen, und da müssen wir schon auch beobachten, wie sich das auf unser Team niederschlägt.“
