MadDogs gastieren im ersten Auswärtsspiel beim TV Bittenfeld II
Dem erfolgreichen Saisonstart wollen die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder gleich ein weiteres Erfolgserlebnis folgen lassen. Dass die Aufgabe am Samstag, 5. September, 19.30 Uhr, in der Gemeindehalle beim TV Bittenfeld II alles andere als einfach wird, haben die Mannen von MadDogs-Coach Daniel Brack in der vergangenen Saison gleich zweimal erleben müssen.
Im ersten Saisonspiel waren die Filder-Handballer in einem echten Krimi gegen den HC Erlangen II knapp aber verdient mit 34:33 erfolgreich. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr, sehr zufrieden, für uns war das ein sehr wichtiges Ergebnis und das zeigen auch die positiven Emotionen, die nach dem Ergebnis bei uns aufgekommen sind“, sagt der TSV-Kommandogeber im Rückblich. „Das ist sicherlich schon etwas Gutes, aber wir haben trotzdem so ein paar Verbesserungsmöglichkeiten ausgemacht.“
Trotz der 34 erzielten Tore gab es den einen oder anderen freien Wurf, der nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse fand, sonst hätte der Erfolg noch klarer ausfallen können. „Wir wollen unseren Gang in die Tiefe verbessern, um selbst auch den einen oder anderen Siebenmeter mehr rauszuholen, den ersten und einzigen gab es erst in den letzten zehn Minuten, und demzufolge auch für uns die eine oder andere Überzahlsituation zu generieren“, gibt der 45-Jährige die Marschrichtung vor.
Dennoch gab es in der Offensive auch einiges was äußerst positiv war. „Auf der anderen Seite versuchen wir, ähnlich wie wir es am Wochenende geschafft haben, ein gutes Angriffsspiel hinzulegen und im Tempospiel weiter zuzulegen“, weist er seinen Jungs den Weg. „Das gilt vor allem für das Thema Rückzug, wo wir sicherlich noch Verbesserungspotenzial haben oder wo ich noch viel Verbesserungspotenzial sehe.“
Mit der zweiten Mannschaft des Bundesligisten TVB Stuttgart wartet nun ein Gegner, dem es in der vergangenen Runde gelang, beide Duelle für sich zu entscheiden. „Der TVB war eine der wenigen Mannschaften, gegen die wir keine Punkte holen konnten, das zeigt auch, dass es eine Mannschaft ist, die uns von der Spielweise offensichtlich nicht besonders gut liegt“, schätzt der Sportlehrer die Lage ein. „Wir versuchen es natürlich dieses Jahr zu ändern, wissen aber auch um die extreme Schwere der Aufgabe.“
Während die MadDogs ihre erste Partie gewannen, mussten die Bittenfelder bei den Junglöwen nach 47 Minuten abreißen lassen und unterlagen schließlich mit 26:35. „Bittenfeld hat jetzt einen durchwachsenen Saisonstart bei den Rhein-Neckar Löwen hingelegt und sie werden sicherlich gucken, dass in der heimischen Gemeindehalle erfolgreich sein werden“, ist Brack überzeugt, dass die Gastgeber alles in die Waagschale werfen werden. „Wer da schon mal gespielt hat, weiß, dass da schon immer eine recht gute Atmosphäre, eine recht hohe Lautstärke herrscht, demzufolge müssen wir mehr als konzentriert zur Sache gehen, um ein gutes Spiel zu machen und da auch was mitzunehmen.“
Über welche Qualität der TVB II verfügt, haben die beiden vergangenen Aufeinandertreffen gezeigt. „Es wird sehr komplex, weil sie schon eine sehr gute Mannschaft haben, die über ein gutes Eins-gegen-eins-Verhalten verfügt“, hat der frühere Bundesligaspieler erkannt. „Sie sind taktisch sehr variabel, weil sie sowohl im Sechs-gegen-sechs ohne Kreis, als auch im Sieben-gegen-sechs agieren, vorne viele verschiedene Handlungen und in der Abwehr ein klares Konzept aufweisen. Das heißt, es wird schwer, dort Punkte mitzunehmen und trotzdem wollen wir das natürlich schaffen.“
Personell dürfte es ähnlich aussehen, wie am vergangenen Wochenende, „Ich gehe nicht davon aus, dass Glenn Baumann spielen kann“, teilt Daniel Brack mit. „Ich rechne auch nicht direkt mit einem Einsatz von den TVB-Spielern, das müssen wir zumindest noch besprechen. Linus Schmid ist, glaube ich, definitiv kein Thema und dann müssen wir schauen, wer von uns dann zum Einsatz kommen kann. Bisher sieht es bei den restlichen Spielern aber ganz gut aus.“
