Als Außenseiter emotionale Leistung bringen
Ob Kreisläufer Max Heydecke für die MadDogs in Kornwestheim zum Einsatz kommen kann, ist offen.
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Als Außenseiter emotionale Leistung bringen

MadDogs gastieren in der Sporthalle Ost bei den Lurchis

Fünf Tage nach dem überraschenden 39:38-Heimsieg gegen die Wölfe Würzburg wartet auf die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder gleich die nächste Anspruchsvolle Aufgabe. Am Freitag, 16. Oktober, 20 Uhr, steht das Derby beim SV Salamander Kornwestheim in der Sporthalle Ost auf dem Programm. Dabei möchte die Truppe von MadDogs-Coach Daniel Brack eine ähnliche Performance aufs Parkett zaubern wie zuletzt gegen die Franken.

Ein Auf und Ab war das vergangene Heimspiel der Filder-Handballer gegen die Wölfe Würzburg. Am Ende konnte der Erfolg erkämpft werden. „Der Sieg gegen die Wölfe Würzburg war für uns was ganz Spezielles war“, berichtet der TSV-Coach. „Wir haben es geschafft, uns wirklich emotional zu belohnen für eine unfassbare kämpferische, emotionale Einstellung und es hat Mega Bock gemacht.“

Nicht nur auf sondern auch neben dem Feld stimmte das Engagement seiner Truppe und auf den Rängen. „Ich möchte es auch noch mal erwähnen, wie toll das war, dass auch bei den Zuschauern die Emotionen hochgekocht sind und wie sich auch die Spieler, die auf der Bank saßen, wie Julian Reinhardt und Nick Scherbaum, da emotionalisiert und eingebracht haben, das war schon was ganz Besonderes“, sagt der TSV-Kommandogeber im Rückblick.

Nach gutem Start führten seine Mannen deutlich, doch nach der Pause lagen sie auf einmal mit mehreren Treffern zurück, um am Ende doch noch den Sieg davonzutragen. „Es zeigt auch immer, wie schnell es im Handball geht, von fünf Toren Vorsprung auf sechs Tore Rückstand und wieder auf drei Tore Vorsprung, das ist einfach speziell und deswegen freue ich mich auch im Nachhinein noch über diesen Sieg.

Nun wartet mit den Lurchis vom SV Salamander Kornwestheim der Vorjahresmeister in seiner Sporthalle Ost auf die MadDogs. „Kornwestheim war natürlich letztes Jahr der absolut souveräne Meister, hat dieses Jahr wieder die gleiche Mannschaft am Start und ist nochmal ein Jahr gereift“, äußert sich Brack zum Team von SV-Trainer Alexander Schurr.

Die Lurchis stehen als Dritter direkt vor dem TSV und haben bislang fünf ihrer sieben Spiele gewonnen, nur in Würzburg gab es eine hauchdünne Niederlage und gegen den Tabellenführer Pfullingen ein Heimunentschieden. Auch der Zweitligaabsteiger und Tabellenzweite Oppenweiler/Backnang konnte besiegt werden.

„Für mich sind sie nach wie vor eines der Top-Teams in der Liga“, schätzt der 45-Jährige die Lurchis erneut sehr stark ein. „Ich glaube, dass wir dieses Jahr auch Mannschaften sehen werden, die ein bisschen vorneweg marschieren. Mit Pfullingen, mit Kornwestheim und auch mit Oppenweiler/Backnang, diese drei sehe ich ganz vorne und nochmal, das ist eines der dicksten Bretter, die da zu bohren sind.“

Wie schwer es ist, in der Sporthalle Ost zu bestehen, zeigt die Statistik, denn seit genau einem Jahr, am 18. Oktober 2025 gegen den TV Bittenfeld II, hat der SV kein Heimspiel mehr verloren. „Das zeigt sich ja auch, dass sie es wieder geschafft haben, dieses Jahr noch kein Spiel in der Halle Ost zu verlieren. Ich glaube, dass sie in ihren Heimspielen bisher wirklich sehr erfolgreich aufgetreten sind“, weiß der Sportlehrer.

Obwohl es auf dem Papier ein Spitzenspiel ist, sieht er die Rollen klar verteilt: „Somit gehen wir dort als Außenseiter ins Spiel und werden trotzdem schauen, dass wir da unser Bestes aufs Parkett bringen, und dann schauen wir, dass wir so eine emotionale Leistung bringen wie am Wochenende gegen die Wölfe.“

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